Qualitätsmerkmale & Tipps für den Bettdecken-Kauf​

Empfehlungen für pflegeleichte und nachhaltige Bettdecken für das Vanlife & zu Hause

Qualitätsmerkmale & Tipps für den Bettdecken-Kauf

Wenn uns einmal bewusst gemacht wird das wir locker 1/3 unseres Lebens „ver“schlafen dann sollten wir dem Schlaf und allem drumherum doch ein wenig mehr Bedeutung zukommen lassen.

Guter und erholsamer Schlaf wird von vielen Faktoren beeinflusst. Die Ernährung, der Lebensstil und natürlich auch die richtige Bettware sind wichtig für einen erholsamen Schlaf egal ob in der Wohnung oder eben auch in unserem Van oder Wohnmobil.

Worauf kann und sollte man demnach beim Kauf von seiner neuen Bettdecke achten? Welche Unterscheide gibt es und was passt zu meinen Vorlieben und Anforderungen?

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Dieser Beitrag ist während meiner Suche für eine neue und passende Bettdecke für unser Vanlife entstanden – alles ohne Kooperation und selbstbezahlt. Diese Tipps und Empfehlungen gelten natürlich nicht nur für das Vanlife, sondern auch für Euren Bettdecken-Kauf für zu Hause-.

Die richtige Bettdecke

Es gibt eine enorm große Anzahl an unterschiedlichen Bettdecken. Hier findest du einige wichtige Qualitätsmerkmale, die man beim Kauf einer neuen Bettdecke beachten sollte.

Die Bettdeckengröße

Zunächst sollte man sich über die verschiedenen Größen klar werden.
Möchte man eine große Paardecke haben oder lieber zwei einzelne Bettdecken. Die im Handel gängigsten drei Bettdeckengrößen sind 135×200 cm, 155×200 cm und 200×200 cm. Für große Leute gibt’s aber auch noch die Komfortgröße von 155×220 cm oder auch 200×220 cm.

Passende Bettwäsche bekommt man demnach ebenso in diesen Größen, wobei man sicherlich deutlich mehr Designs und Angebote in den Größen 135×200 cm sowie 200×200 cm findet.

Die ideale Länge der Bettdecke ist gleich der Körpergröße + 20 bis 30 cm – dies gilt als allgemeine Faustregel.

Jetzt muss man sich als Paar lediglich darauf einigen, ob man mit einer großen Bettdecke klar kommt oder doch lieber jeder seine eigene hat. Als Einzelperson kann man für sich allein entscheiden und wählen. Allerdings spielt im Vanlife das Gewicht und der Platz immer eine immense Rolle. Somit würde ich von einer großen Bettdecke als Einzelperson abraten. Aber letztlich soll das jeder für sich entscheiden und das zusätzliche Gewicht und der Platz würden von einer größeren Decke wohl kaum allzu  einschneidend sein. . . 

Welche Arten von Bettdecken gibt es?

Alle Bettdecken unterteilt man grob zunächst in Sommerdecken, Winterdecken und 4-Jahreszeiten-Decken. Die Füllmenge sowie das Füllmaterial sind hier die wesentlichen Merkmale, da diese über das Schlafklima und Wärmevermögen der Decke entscheiden. Wobei man deutlich betonen sollte, dass es keine einheitliche Klassifizierung der Wärmeisolation gibt und somit jeder Hersteller seine Angaben selbst einteilen und betiteln kann. Aber keiner wird so blöd sein und seine Sommerdecke für den Winter präparieren…

Im Winter sollte die Decke die Körperwärme halten können, jedoch keinen Wärme- und Feuchtigkeitsstau verursachen. Eine hohe Füllmenge unterstützt hier die Wärmeisolierung.
Im Sommer muss die Bettdecke ebenso einen guten Luftaustausch bieten und somit atmungsaktiv sein und zudem noch Feuchtigkeit/Schweiß absorbieren können. Die Sommerdecke ist dünner und besteht meist aus leichteren Stoffen und Füllungen.
Die Ganzjahresdecke ist sozusagen der Mittelweg beider Deckentypen. Wer es im Winter nicht allzu warm und dick haben muss der ist mit dieser Variante das gesamte Jahr über bestens versorgt. – Eine weitere Variante davon ist die 4-Jahreszeiten Decke. Meist bestehen 4-Jahreszeiten Decken aus zwei einzelnen Decken, welche zusammengeklippt werden (bspw. Per Druckknöpfe). So kann man aus dem Winterbett eine Sommerdecke machen.

Überlegt euch also auch schon vorab wie und wohin ihr hauptsächlich reisen  wollt. Wenn ihr den bitterkalten Winter oder sehr kalte Nächte meiden werdet, dann seid ihr evtl. auch mit einer Ganzjahresdecke gut bedient. Wer nur in sehr warmen Regionen unterwegs ist sollte demnach lieber ganz auf eine kühle und leichte Sommerdecke  zurückgreifen.

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Das Material – Naturfaser oder Synthetik

Die wohl noch immer verbreitetsten Bettdecken-Füllungen bestehen aus Daunen und Federn. Doch auch die synthetischen Fasern sind mittlerweile sehr beliebt.
Für Natur- sowie Kunstfasern gibt es einige Vor- und Nachteile, die zu beachten sind.

Hier sollte ein jeder für sich entscheiden, ob das Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Pflegeeigenschaften oder Preis liegt.
Wem etwas an Tieren liegt sollte sich von Daunen-Füllungen verabschieden, denn es gibt bis heute keine Zertifizierung, die die Produktion und Gewinnung von Daunen ethisch einwandfrei garantieren kann.
Und wem Umwelt und Mensch wichtig sind wird auf erdölbasierte Kunstfaser ebenso verzichten wollen.

Aber hey! Es gibt auch schöne und nachwachsende Alternativen zu Daunen und Kunstfasern. Beispielsweise Decken mit Baumwolle, Wolle, Tencel, Zirbenspähne, Seiden, Hanf oder auch Kamelhaar und Cashmere.
Aber auch Allergien oder sonstige Vorlieben und Prioritäten sind bei der Wahl zu beachten. So wären Materialien tierischen Ursprungs für strenge Veganer wohl undenkbar. . . 

Wie man sich bettet, so liegt man.

Sprichwort & Buchtitel von Berthold Brecht

Die wohl noch immer verbreitetsten Bettdecken-Füllungen bestehen aus Daunen und Federn. Doch auch die synthetischen Fasern sind mittlerweile sehr beliebt.
Für Natur- sowie Kunstfasern gibt es einige Vor- und Nachteile, die zu beachten sind.

Hier sollte ein jeder für sich entscheiden, ob das Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Pflegeeigenschaften oder Preis liegt.
Wem etwas an Tieren liegt sollte sich von Daunen-Füllungen verabschieden, denn es gibt bis heute keine Zertifizierung, die die Produktion und Gewinnung von Daunen ethisch einwandfrei garantieren kann.
Und wem Umwelt und Mensch wichtig sind wird auf erdölbasierte Kunstfaser ebenso verzichten wollen.

Aber hey! Es gibt auch schöne und nachwachsende Alternativen zu Daunen und Kunstfasern. Beispielsweise Decken mit Baumwolle, Wolle, Tencel, Zirbenspähne, Seiden, Hanf oder auch Kamelhaar und Cashmere.
Aber auch Allergien oder sonstige Vorlieben und Prioritäten sind bei der Wahl zu beachten. So wären Materialien tierischen Ursprungs für strenge Veganer wohl undenkbar. . . 

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